SAP wird seinen Geschäftsbericht für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2026 am 23. Juli veröffentlichen. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei den Geschäftszahlen von SAP achten sollten.
SAP SAP
Analyst: Rob Hales, CFA
- Fair Value-Schätzung: 265,00 EUR
- Morningstar Rating: ★★★★★
- Economic Moat: Breit
- Morningstar Uncertainty Rating: Mittel
Termin der Veröffentlichung der SAP-Ergebnisse
SAP wird seine Ergebnisse am 23. Juli nach Börsenschluss, gegen 22:05 Uhr MESZ, veröffentlichen.
Was Sie bei den Ergebnissen von SAP für das zweite Quartal beachten sollten
- Das Umsatzwachstum im Cloud-Bereich und das aktuelle Wachstum des Cloud-Auftragsbestands bleiben entscheidend:
- Umsatzwachstum im Cloud-Bereich: Die Konsensprognose für das zweite Quartal liegt bei 22 Prozent.
- Aktuelles Wachstum des Cloud-Auftragsbestands: Die Prognose für 2026 geht davon aus, dass sich das währungsbereinigte Wachstum gegenüber dem Niveau von 25 Prozent im Jahr 2025 leicht verlangsamen wird. Der Konsens rechnet daher für das zweite Quartal voraussichtlich mit etwa 23 bis 24 Prozent.
- Angesichts der durch die Speicherengpässe verursachten Preisspitzen werden Investoren aufmerksam auf Anzeichen dafür achten, dass Kunden gezwungen sind, ihre Investitionsbudgets zugunsten von Hardware und zulasten von Software neu zu priorisieren. IBM fungiert hier als „Kanarienvogel in der Kohlengrube“, da die jüngste Gewinnwarnung des Unternehmens zu einem Kursrückgang der IBM-Aktie um 25 Prozent führte.
- Angesichts des stark im verarbeitenden Gewerbe verankerten Kundenstamms von SAP wird der Markt auf etwaige negative Anzeichen hinsichtlich der Geschäftsdynamik im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran und den daraus resultierenden höheren Energiekosten achten. Daher würden Äußerungen wie „verlängerte Verkaufszyklen“, die Zweifel an der Prognose für 2026 aufkommen lassen, wahrscheinlich eine heftige Reaktion des Aktienkurses auslösen.
- Die Anleger werden aufmerksam auf Anzeichen für veränderte Margenaussichten achten. Im Laufe des Quartals berichtete Bloomberg, dass SAP die Einstellung neuer Mitarbeiter einschränke und Dienstreisen außerhalb des KI-Bereichs reduziere, um die dadurch erzielten Einsparungen in KI-Investitionen umzuleiten.

