Wichtige Morningstar-Kennzahlen für die DHL Group
- : 44 EuroFair Value-Schätzung
- : ★★Morningstar Rating
- : SchmalMorningstar Economic Moat Rating
- : MittelMorningstar Uncertainty Rating
Unsere Einschätzung der Geschäftszahlen der DHL Group
Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Quartals-Umsatz der DHL Group DHL im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13 Prozent. Das Wachstum profitierte von einem Anstieg der Erlöse im Expressgeschäft mit den stark gestiegenen Treibstoffzuschläge, einer starken Entwicklung im Luftfrachtbereich, einem E-Commerce-bedingtem Wachstum in ganz Europa sowie soliden Neugeschäften im Bereich Supply Chain.
Warum das wichtig ist: Der organische Umsatz im Expressgeschäft legte um 21 Prozent zu – getragen von deutlich höheren Gesamterlösen je Sendung (einschließlich Treibstoffzuschlägen) sowie steigenden Sendungsgewichten. Die zugrunde liegenden Nachfragetrends erholten sich, doch die höheren Gewichte profitierten von Basiseffekten, von Spillover-Effekten im Zusammenhang mit knappen Kapazitäten in der gesamten Luftfrachtbranche sowie von einer guten Vertriebsumsetzung).
- Der organische Bruttoumsatz im globalen Speditionsgeschäft entwickelte sich im Jahresvergleich mit 17 Prozent Plus deutlich positiv, zurückzuführen auf einen Anstieg der Luftfrachtaktivitäten, der teilweise mit der robusten Nachfrage im Technologie-Endmarkt zusammenhängt. Die Raten stiegen ebenfalls, unter anderem aufgrund höherer Treibstoffzuschläge und einer vorübergehenden Verknappung der Branchenkapazitäten.
- Die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich insgesamt auf 8,3 Prozent dank breit angelegter Kosten- und Effizienzmaßnahmen, des Kapazitätsmanagements im Express-Segment sowie des allgemeinen Umsatzwachstums. Die bereinigte Marge im Express-Segment stieg auf 16,8 Prozent ivon 13 Prozent und lag damit über unserer erwarteten Run-Rate.
Fazit: Wir erhöhen unsere Fair Value-Schätzung von 40 auf 44 Euro pro Aktie, da wir unsere mittelfristigen Umsatz- und Margenannahmen für den Express-Bereich nach oben korrigiert haben, verbunden mit einer moderaten Anpassung unserer Schätzungen für die Kapitalkosten. Dabei gehen wir davon aus, dass sich die Umsatzentwicklung im Luftfrachtbereich im Jahr 2027 wieder normalisiert und nach unten tendiert, da Nachfrage und Preisgestaltung tendenziell Schwankungen unterliegen.
- Das Management erwartet für das laufende Jahr ein Konzern-EBIT von mindestens 6,5 Milliarden Euro nach 6,2 Milliarden Euro bisher. Zugleich bekräftigte der Konzern seine längerfristige Erwartung eines EBIT von mindestens 7 Milliarden Euro. Die aktualisierte Prognose des Unternehmens für 2026 lag über unseren bisherigen Erwartungen.
- Die Aktie notiert im Vergleich zu unseren längerfristigen Prognosen für den freien Cashflow leicht überbewertet.

